Portrait
Mit anspruchsvoller und unterhaltsamer Musik hat sich das "Sinfonische Blasorchester Vulkaneifel“ damals noch unter dem Namen „SBO Eifel-Mosel-Hunsrück" in den vergangenen Jahren innerhalb und auch außerhalb unserer Region einen sehr guten Ruf verschafft. Die Intention des Orchesters ist es, talentierten Musikerinnen und Musikern aus Vereinsorchestern der Landkreise Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und darüber hinaus die Möglichkeit zu bieten, sinfonische Blasmusik auf hohem Niveau in einer kompletten Orchesterbesetzung zu spielen. Dabei versteht sich der Klangkörper nicht als reines Jugendorchester, sondern möchte vielmehr alle interessierten Musiker jeden Alters zur Mitwirkung animieren. Gelungen betrachten die Mitglieder des SBO ein jedes Konzert, durch dessen Vortrag sie das Publikum begeistern und zu einem Wiederbesuch anregen können.
Das SBO besteht seit dem Jahr 2001. Es entstand aus der Fusion zweier Blasorchester der benachbarten Landkreise Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich. Der Initiative der beiden Dirigenten Jochen Hofer und Christoph Neumann war es zu verdanken, dass das Jugendblasorchester der ehemaligen Kreismusikschule Daun und das Symphonic Wind Orchestra Wittlich zusammengeführt wurden. Es entstand die "Orchestergemeinschaft Eifel-Mosel-Hunsrück". Das primäre Hauptziel dieser Fusion bildete ein Ausflug zum Bundesmusikfest 2001 in Friedrichshafen und die Teilnahme am dortigen Wertungsspielen in der Oberstufe. Hier konnte das Orchester mit seinen 80 Musikern die Jury überzeugen und das bestmögliche Prädikat "ausgezeichnet" erreichen.
In der Folge wurden zahlreiche Konzerte im Einzugsgebiet des Orchesters durchgeführt. Hierbei stieß das Ensemble auf großes Publikumsinteresse. Aufgrund der in der Vergangenheit errungenen Erfolge und nicht zuletzt auf Wunsch der Orchestermitglieder entschlossen sich die bisherigen Träger, das neue Orchester in dieser Form weiter bestehen zu lassen. Konzerte im Rahmen der Moselfestwochen, auf der Landesgartenschau in Trier, zahlreiche Galakonzerte, u. a. mit dem Solotrompeter des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart Thomas Hammes, sowie mehrere Teilnahmen an Bundeswettbewerben für Auswahlorchester brachten das Orchester auf Augenhöhe zu namhaften und erfolgreichen Orchestern im Lande. Das SBO brauchte einen direkten Vergleich nicht mehr zu scheuen.
Leider war es im Jahr 2007 nicht mehr möglich die Trägerschaft des Orchesters in seiner bisherigen Form bestehen zu lassen. So stand das SBO sogar kurzfristig vor der Auflösung. Durch die geschlossene Initiative der Orchestermitglieder und des neuen Leiters der Musikschule Vulkaneifel, Michael Frangen, konnte im Herbst 2009 eine neue Allianz geknüpft werden. Eine wesentliche Rolle während der schwierigen Zeit ohne Trägerschaft spielte dabei der Landrat des Kreises Vulkaneifel Heinz Onnertz, der dem SBO mit Rat und Tat zur Seite stand.
Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Jochen Hofer (Hetzerath) nahm das Sinfonische Blasorchester Vulkaneifel, neu formiert und mit ehrgeizigem Ziel vor Augen, in der Trägerschaft der Musikschule Vulkaneifel seine Zukunft in Angriff. Es folgten mehrere Konzerte auf der Freilichtbühne an der historischen Stadtmauer in Hillesheim sowie im Forum Daun. Mit Auftritten zum 30-jährigen Bestehen der Caritas-Sozialstation Gerolstein und zum Jubiläum des "Verein von Betroffenen für Betroffene e.V." wendete sich das SBO mehr und mehr sozialen Projekten zu. Mit Benefiz-Konzerten zeigen die Musiker nicht nur Ihr herausragendes musikalisches Talent, sondern auch ihren persönlichen Einsatz für die wohltätige und gemeinnützige Arbeit engagierter Institutionen in der Region. Jochen Hofer leitete das SBO Vulkaneifel seit seiner Gründung im Jahr 2001. Mit seiner einzigartigen und überaus erfolgreichen wie akribischen Arbeit als Dirigent dieses Orchesters, führte er das SBO zu zahlreichen Erfolgen auf regionaler und nationaler Ebene.
Seit Februar 2012 leitet Stefann Kollmann, Karlsruhe, das Sinfonische Blasorchester Vulkaneifel
